Spieltechniken

Für unterschiedliche Gitarren gibt es auch unterschiedliche Spieltechniken. Ganz offensichtlich ist das bei E- und Akustik-Gitarre. Während die Akustik-Gitarre eher mit der Hand gezupft wird, erfolgt das Spiel der E-Gitarre normalerweise mit einem Plektrum.

Literatur (Buch, DVD)

Slide und Bottleneck

Sowohl Elektro- wie auch Akustikgitarre eignen sich für das Bottleneck-Spiel. Dabei gleitet beim Spielen ein Slide-Bar (engl. für: Gleitbügel) oder ein Bottleneck (engl. für: Flaschenhals) über die Saiten. Das Bottleneck befindet sich dabei als Röhrchen über dem kleinen oder dem Ringfinger.

Der besondere Soundeffekt dieser Spielweise ist das Glissando: eine gleitende Veränderung der Tonhöhe über ein größeres Tonintervall hin. In der Westernmusik oder der traditionellen hawaiianischen Musik ist diese Spieltechnik weit verbreitet.

Gitarrenklänge mit Verstärkern

Die Tonerzeugung bei der E-Gitarre erfolgt über einen elektrischen Verstärker. Damit können einige Spielweisen genutzt werden, die bei der Akustikgitarre keine Töne produzieren würden.

Hammering

Mit dem Hammering (engl. für: Hämmern) können sehr schnelle Tonwechsel erzielt werden. Dabei “hämmert” ein freier Finger auf die angeschlagenen Saiten.

Pull Off

Beim Pull Off (engl. für: Abziehen) entsteht ein Ton durch das Wegziehen der Finger von einer Saite.

Bending

Mit dem Bending (engl. für: Dehnen) der Saiten einer E-Gitarre werden eine ganze Reihe klanglicher Effekte erzielt, sie reichen von Vibratos und “weinenden” Glissandos bis hin zu absichtlich “schiefen” Tönen. Für das Bending zieht der Finger der Greifhand eine Saite nach oben oder unten. Die Saitenspannung erhöht sich dadurch, was dann höhere Töne zur Folge hat.


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